Bitte um Teilnahme bis Ende März an einem Interview zur Evaluation der Regelungen im SGB V und SGB IX zur Begleitung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus

Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen mit Behinderungen können bei der Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlungen Unterstützung benötigen, wenn es ihnen schwerfällt, mit neuen Situationen in einer ihnen fremden Umgebung umzugehen, sich selbst mitzuteilen oder ihnen gegenüber kommunizierte Inhalte zu verstehen und nachzuvollziehen. Um die Begleitung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus sicherzustellen, hat der Gesetzgeber ab dem 01.11.2022 Änderungen im Fünften und Neunten Sozialgesetzbuch (SGB V und SGB IX) vorgenommen.

Eine Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales soll die Auswirkungen dieser Regelungen aus Sicht der beteiligten Personen und Institutionen untersuchen. Im Rahmen der Evaluation werden Menschen mit Behinderungen, die eine Begleitung in Anspruch genommen haben, sowie ihnen nahestehende Personen und Angehörigen befragt, inwiefern die Begleitung die Krankenhausbehandlung erleichtert hat. Dabei steht das subjektive Erleben der Krankenhausbehandlung durch die betroffenen Menschen mit Behinderungen im Vordergrund.

Es wird auch untersucht, welche Rolle und Bedeutung die Begleitpersonen (nahestehende Personen und Angehörige oder Mitarbeitende eines Leistungserbringers der Eingliederungshilfe) aus Sicht der Betroffenen haben. Im Einzelnen werden die Tätigkeiten und kommunikativen Beiträge der Begleitpersonen während der Begleitung im Krankenhaus untersucht, einschließlich der Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal und dem Krankenhaussozialdienst. Es wird auch erfasst, wie das Antrags- und Bewilligungsverfahren bei den Krankenkassen und den Trägern der Eingliederungshilfe abgelaufen ist

Diese Perspektiven werden durch die Sichtweise der Krankenhaussozialdienste und Belegungsabteilungen ergänzt. Zudem werden die medizinischen Berufsgruppen, wie Ärzt*innen, Pflegekräfte und medizinische Heilberufe, zu ihrer Einschätzung der Tätigkeiten und Kommunikationsbeiträge der Begleitpersonen befragt. Es wird detailliert erfragt, welchen Beitrag die Begleitpersonen zur Durchführung der Krankenhausbehandlung und möglicherweise zu ihrem Erfolg geleistet haben.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, herauszufinden, wie Menschen mit Behinderungen die Unterstützung durch eine Begleitperson erlebt haben und ob die Krankenhausbehandlung durch die Begleitung erleichtert wurde.

Wir wollen bis Mitte des Jahres 2025 50 Menschen mit Behinderungen und den anderen an der Krankenhausbehandlung Beteiligten befragen – insgesamt werden so 250 Interviews geführt. Die Gespräche dauern etwa 45 Minuten. Sie können persönlich oder als Videokonferenz durchgeführt werden.

Wir möchten gerne mit Ihnen ein Interview führen, da Sie während Ihres Krankenhausaufenthalts eine Begleitung hatten. Wir sind interessiert an Ihren Erfahrungen mit der Begleitung im Krankenhaus.

Wir bitten Sie: Stellen Sie sich als Interviewpartner*in zur Verfügung!

Der Schutz Ihrer Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Das heißt: die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Wenn Sie sich an den Interviews beteiligen wollen, sende wir Ihnen eine Einwilligungserklärung zu und vereinbaren einen für Sie günstigen Gesprächstermin.

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Durch Ihre Unterstützung tragen Sie entscheidend zum Gelingen des Forschungsprojektes bei.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns im Voraus!

Sie benötigen weitere Informationen? Wenden Sie sich gern an uns:

Herr Konstantin Schäfer, Telefon: 065 71 – 17 40 9 17, E-Mail: assistenz_kh@transfer-net.de oder
Herrn Thomas Schmitt-Schäfer, Telefon: 065 71 – 17 40 9 0, E-Mail: assistenz_kh@transfer-net.de

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schmitt-Schäfer

transfer – Unternehmen für soziale Innovation
Bahnhofstraße 23, 54516 Wittlich fon: 0 65 71-1 74 09-0 | fax: 0 65 71-1 74 09-99 10|
mail@transfer-net.de | www.transfer-net.de

 

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