Die Zahl der künstlich beatmeten Patienten hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht und wird voraussichtlich noch weiter ansteigen. Viele Patienten können in den Krankenhäusern nicht direkt von der Beatmung entwöhnt werden und müssen in ambulanten Einrichtungen oder häuslich durch Intensivpflegedienste versorgt werden, wenn die Beatmung invasiv über eine Trachealkanüle fortgeführt werden muss. Hierfür ist neben der Intensivpflege auch eine hohe ärztliche Expertise und Bereitschaft nötig, um auch im Verlauf ein potentielles Weaningpotential zu erkennen und zu fördern. Aber auch bei einer nichtinvasiven Beatmung, welche meistens selbstständig von den Patienten durchgeführt wird, brauchen eine gute interdisziplinäre und intersektorale fachärztliche Versorgung.
Primäres Ziel unserer Sektion ist daher, die außerklinischen ärztlichen Versorgungsstrukturen zu analysieren, zu verbessern und engagierte Ärzte sämtlicher Fachdisziplinen für diese hochkomplexe Versorgung zu gewinnen.
(Stand: Mai 2024)
